Die Fähre

Genua - Tunis

Es geht los!

Es geht los mit den derzeit wichtigsten Informationen und das betrifft die Überfahrt. Jeder, der gemeinsam mit uns anreisen möchte, der sollte jetzt aufpassen!

INFO: Der offizielle Start ist in Tunesien. Jeder kann selbst entscheiden, welche Fähre er nimmt. Im Sinne der Gemeinschaft empfehlen wir natürlich dieselbe Fähre.

Unsere empfohlene Fähre

Fährgesellschaft
Grandi Navi Veloci (kurz GNV)

Hinfahrt von Genua (laut Fahrplan)
Samstag (21. Sept. 2024) um 15:00 Uhr
(Check-In = 4h vor Abfahrt im Fährhafen)

Rückfahrt von Tunis (laut Fahrplan)
Donnerstag (3. Okt. 2024) um 22:00 Uhr

Preise
Preise starten derzeit bei knapp € 370,- (1 Passagier / 1 Motorrad / 1 Pullmansitz) und gehen bis zu € 650,- (1 Passagier / 1 Motorrad / 3er Außenkabine mit Meerblick).

Wo startet die Fähre in Genua?

Cremona Camping

inoffizieller Pre-Checkpoint

Der Campingplatz in Cremona bietet uns einige Möglichkeiten und wird vor allem für diejenigen interessant sein, die ihr Bike mit Van bzw. Auto und Anhänger transportieren.

Es sind keine Reservierungen notwendig und der Platz ist 24/7 geöffnet. Bezahlt wird am Automat und die Kosten für das Campen belaufen sich auf etwa € 1,- pro Stunde (abhängig von der Campingart und Fahrzeug).

Parken während der Rallye

Der Platz ist videoüberwacht und die Kosten für das Abstellen auf dem Platz für ein Fahrzeug für die Dauer von 2 Wochen (egal ob KfZ mit Hänger oder Van) belaufen sich auf ca. € 50,-.

Zur Info: In Genua bezahlst du für einen normalen PKW zwischen € 200,- und € 250,- (Anhänger ist extra zu bezahlen, Überhöhe ebenfalls).

Die Distanz zum Fährhafen in Genua beträgt knapp 200 km auf der Autobahn oder 165 km auf der Landstraße.

Camping Parco al Po

Die Buchung

Wann soll ich buchen?

Ob es einen optimalen Zeitpunkt für die Buchung gibt, das können wir nicht wirklich sagen. Seit dem Ausbruch von (Corona) Pandemie und (Putin) Virus ist alles anders.

Es ist ein wenig wie auf dem Aktienmarkt und da spielen wir noch nicht mit. Frühes Buchen kann vermutlich ratsam sein.

Welche Fähre?

Wie bereits erwähnt empfehlen wir die Grandi Navi Veloci (kurz GNV) von Genua nach Tunis am Samstag, 21. September 2024 und Retour von Tunis nach Genua am Donnerstag, 3. Oktober 2024.

Wo buchen?

Wir empfehlen die Buchung am besten über einen Autofahrerclub (ÖAMTC / ADAC etc.) zu tätigen.

Buchungsplattformen sind beim Stornieren sehr mühsam… Aber natürlich kann man die Buchung auch dort vornehmen, obwohl es erfahrungsgemäß kaum billiger wird.

Buchungs-Tipps

Fahrzeug

Wähle die Fahrzeugart aus und gib die Abmessungen (nur Autos) ein.

Aber Achtung: Fahrzeugabmessungen bei Autos werden vor Ort (im Hafengelände) kontrolliert. Da geht das Personal mit eigens angefertigten Maßstäben durch und kann im Nu nachweisen, ob du für die richtige Kategorie dein Ticket gekauft hast. Schummeln könnte somit teuer werden!

Unterkunft on Board

Je nach Lust und Budget kannst du Deckpassage (nicht immer verfügbar), Pullmansitze oder Kabine auswählen.

Bei den Kabinen gibt es unterschiedlichste Kategorien. Ihr könntet euch ja überlegen, ob ihr hier Synergien nutzt und euch gemeinsam eine Kabine (bis zu 4 Personen) teilt. Kleiner Tipp: 3 Personen in einer 4er Kabine macht Sinn, da der Platz in dem Kabinchen recht begrenzt ist und man das Bett Nr. 4 als Ablage nutzen kann. Die Kabinen sind natürlich Luxus, den man sich gönnen kann…

Die günstigste Variante wäre die Deckpassage. Das kennen vielleicht einige aus ihren Jugendtagen, für die anderen wäre es eine neue Erfahrung. Man legt sich irgendwo in ein Eck und versucht zu schlafen. Im Gegensatz zu früher sind die sanitären Anlagen besser geworden und es stehen einige Duschen etc. zur Verfügung.

Der Pullmannsessel. Da sitzt du dann wie im Flieger auf einem recht ungemütlichen Sitz. Nur länger. Also das Sitzen, nicht der Sitz. Einen Vorteil hat die Sache allerdings. Im Raum mit den Pullmansitzen wird am Abend das Licht ausgeschaltet.

Alternativ wäre noch eine Herren- oder Damenkabine möglich. Die Ersparnis sind nicht dramatisch zur 4er Kabine, nur musst du diese dann mit anderen Teilen. Wer von den Jungs nun zu träumen beginnt: Nein, das mit den 3 Damen auf engstem Raum wird nichts!

Zusatzpaket?

Zum Schluss versucht man dir noch ein Rundumsorglospaket zu verkaufen. Dazu geben wir ausnahmsweise einmal keinen Senf ab.

Essen & Trinken

Das Essen und Trinken auf der Fähre ist zumindest nahrhaft. Es gibt ein á la Carte- und ein Selbstbedienungsrestaurant.

Kulinarische Ergüsse sollte man sich keine erwarten, aber 24 Stunden lässt es sich aushalten. Natürlich könnt ihr auch eure eigenen Nahrungsmittel mitbringen, der Gaskocher ist allerdings nicht erlaubt.

Auf der Fähre gibt es auch eine Bar und die Öffnungszeiten werden an das Wohlbefinden der Besatzungsmitglieder angepasst. Wenn sie offen hat, sollten neben dem kalten Bier und anderen diversen Getränken auch kleine Snacks angeboten werden.

Foodpass

Hier kannst du dir zu vergünstigten Konditionen einen Essen- und Getränkepass kaufen der auf der gesamten Fähre (allerdings immer nur pro Strecke) Gültigkeit hat.

Insider-Tipp

Das Bier auf der Fähre ist richtig teuer und du solltest dir überlegen, ob du dir nicht das eine oder andere Döschen noch am Festland besorgst. Rotwein hingegen hätte den Vorteil, dass er nicht so kalt getrunken wird wie der Gerstensaft und ist in Italien auch recht bekömmlich. Härtere Getränke können auch im Duty Free Shop auf der Fähre gekauft werden.

Vorbereitung

für einen reibungslosen Ablauf

Wann muss ich vor Ort sein?

Aufgrund der Hafenkontrollen, musst du dich schon 3h vor Abfahrt der Fähre im Hafen einfinden.

Wer von Cremona aus startet: Der Aufbruch nach Genua sollte nicht später als 9:30 Uhr stattfinden, da ihr mindestens 2h unterwegs sein werdet – Abfahrt der Fähre ist 15:00 Uhr.

Diejenigen, die die Nacht durchgefahren sind, können am Hafen erstmals ihr Campingzeug auspacken und sich nochmals aufs Ohr legen. Auf der Fähre werden wir dann aber ohnehin genügend Zeit zum Pennen finden!

Achtung: Kurzfristige Änderungen bei Check-in und Abfahrtszeit möglich!

Das Einchecken

Beim Einchecken dürft ihr auf keinen Fall darauf vergessen, dass ihr euer Online Ticket gegen ein richtiges Ticket einlöst. Den dazu notwendige Schalter hat die GNV sehr gut versteckt und ihr müsst ihn suchen. Parkt unsere Fähre rechts, dann sind die beiden Schalter rechts vorne im ersten Stock. Parkt unsere Fähre links, dann ist der erste Schalter links hinten und der zweite etwas weiter… Klar ist es uns bewusst, dass sich das keiner merken kann. Fragt einfach Tom, falls er schon da ist.

Beim Verladen

Parken auf der Fähre ist kein weiteres Drama, da du eingewiesen wirst und ohnehin keine andere Wahl hast.

Was du wissen solltest: Offiziell kannst du während der Fährfahrt nicht mehr zu deinem Fahrzeug! Auch solltest du wissen, dass du keine gefüllten Reservekanister mitnehmen darfst. Es wird stichprobenartig kontrolliert.

Abfahrt!

Wenn sich jeder breit gemacht hat in seiner Unterkunft und du trotzdem noch aus der Kabine rauskommst, dann ist es empfehlenswert, sich ein kaltes Bier zu schnappen und dem Treiben von der Reling aus zuzusehen.

Der Fährhafen

Für Nutzer von Navis, deren Kartenmaterial älter ist als 2019 (Brückeneinsturz), ist vorsicht geboten.

Vor der Hafeneinfahrt ist alles durcheinander und die Navinutzer kommen immer eine Stunde später. Aber auch mit neueren Karten ist es verwirrend genug.

Alle wichtigen Infos zum Check-In findet ihr hier.

Auch das Betrachen von professioneller Ladegutsicherung ist ein guter Zeitvertreib.

Wichtig

Vergiss nicht dein Daten-Roaming auszuschalten!

Denn das kann ansonsten sehr teuer werden, wenn wir z.B. an der algerischen Küste deren Netz empfangen. Noch viel gefährlicher ist es jedoch, wenn sich dein Mobiltelefon auf der Fähre in deren Mobil­funknetz einwählt. Dann nämlich droht ein böses Erwa­chen mit der nächsten Rechnung, denn das Roaming in den Schiffs­netzen ist extrem teuer.

Erscheint auf deinem Display des Mobil­tele­fons “R”-Zeichen, dann hast du fix verloren. Erscheint es nicht und du hast trotzdem Empfang, ist das kein Garant für billiges Roaming!

Alternativ kann man sich natürlich ein paar Gigabytes im Fährnetz kaufen, wenn man die Finger nicht vom Telefon lassen kann.

Last but not Least

Auf der Fähre

Der letzte Ort, an dem das Biertrinken ausnahmslos erlaubt ist!

Spätestens bei der Fähre werden die meisten Teilnehmer zusammenkommen. Dann beschnüffeln wir uns und trinken endlich das Bier gemeinsam, von dem wir schon so oft gesprochen haben.

Wir werden uns zu einem vorher definierten Zeitpunkt an dem Deck treffen, an dem es eine Bar gibt und man im Anschluss ins Freie kommt. Das ist kein Pflichttermin, aber du weißt dann, dass zu diesen Zeitpunkten Rallyekollegen vor Ort sein werden.

Formalitäten

Formalitäten können auf der Fähre erledigt werden. Dazu gibt es einen Aufruf über die Lautsprecher. Es muss ein Formular ausgefüllt werden und sollte von jedem selbst machbar sein.

Vergiss nicht, Fahrzeugpapiere, Versicherung und die restlichen Dokumente mit auf die Fähre zu nehmen.

Hafen von Tunis "La Goulette"

Der Vorgang, die Fähre zu verlassen, beginnt schon relativ früh und ich empfehle Hektik zu vermeiden. Das Gedränge ist groß und die Warterei, bis man zum Fahrzeug kommt, ist mühsam.

Wenn man endlich bei seinem Fahrzeug ist und die Kolonne bewegt sich, dann wird es wieder hektisch. Jeder wär gerne der Erste, der von der Fähre kommt. Geht es ruhig an und lasst die Drängler einfach vorbei. Der Zeitverlust hält sich in Grenzen.

Die berühmteste Tankstelle nach dem Grenzposten befindet sich gleich an der Hafenausfahrt und ist dementsprechend überfüllt. Seit Jahren schon. Fahr nicht mit dem letzten Tropfen auf die Fähre, um dir diesen Stress zu ersparen.